Tarif-Check
Balkonkraftwerk neu, Tarif alt und ungünstig.
- Anlage
- Balkonkraftwerk (600-800W)
- Zeitpunkt
- Neuinstallation 2024
- Tarif
- Bestehender Stromtarif
Tarif-Dilemma
Ein Balkonkraftwerk ist super, aber der falsche Stromtarif kann die Ersparnis schmälern. Eigenverbrauch optimieren und Einspeisevergütung sichern!
Die Ausgangslage
Julia freut sich riesig: Endlich hat sie sich ein Balkonkraftwerk gegönnt! Die beiden Module auf dem Balkon sehen schick aus und liefern fleißig Strom. Doch nach der ersten Euphorie kommt die Ernüchterung. Obwohl die Sonne scheint, zahlt Julia weiterhin hohe Strompreise. Irgendwie scheint ihr alter Stromtarif nicht optimal zu sein für die neue Situation. Sie fragt sich: Verschenke ich hier bares Geld?
Hätte der Händler nicht auf den Tarif hinweisen müssen?
Der Händler ist in erster Linie für den Verkauf und die Installation des Balkonkraftwerks zuständig. Die Tarifoptimierung liegt in deiner Verantwortung. Aber keine Sorge, es ist einfacher als du denkst!
Die Veränderung
Durch das Balkonkraftwerk produziert Julia nun einen Teil ihres Stroms selbst. Dieser Eigenverbrauch senkt ihren Strombezug aus dem Netz. Was viele nicht wissen: Überschüssiger Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Dafür gibt es eine Einspeisevergütung, die allerdings oft geringer ist als der Preis, den Julia für ihren Strom bezahlt. Hier liegt das Optimierungspotenzial.
Dein Fall ist anders gelagert?
Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.
Muss ich den Strom überhaupt einspeisen?
Nein, musst du nicht. Es gibt Möglichkeiten, den Eigenverbrauch zu erhöhen, z.B. durch zeitgesteuerte Geräte (Waschmaschine, Spülmaschine) oder einen kleinen Batteriespeicher. Aber auch die Einspeisevergütung ist bares Geld, das du nicht verschenken solltest.
Die Erkenntnis
Julia recherchiert und stellt fest: Der Strom vom eigenen Balkon kostet sie rechnerisch etwa 8-12 Cent pro kWh (auf 20 Jahre gerechnet). Ihr aktueller Stromtarif liegt aber bei 35 Cent pro kWh. Die Differenz ist enorm! Und die Einspeisevergütung liegt bei etwa 8 Cent pro kWh. Es ist also viel sinnvoller, möglichst viel Strom selbst zu verbrauchen und den Rest optimal zu vergüten.
Ist ein Tarifwechsel nicht super kompliziert?
Früher war das so, ja. Aber heute gibt es Vergleichsportale, die den Wechsel zum Kinderspiel machen. Achte auf Tarife mit flexiblen Konditionen und ggf. speziellen Angeboten für Balkonkraftwerk-Besitzer.
Die Lösung
Julia nimmt die Sache in die Hand. Zuerst prüft sie ihren aktuellen Vertrag und vergleicht ihn mit anderen Angeboten. Sie achtet auf: Günstige Preise, kurze Vertragslaufzeiten und eine faire Einspeisevergütung. Sie entscheidet sich für einen Tarif, der ihren Eigenverbrauch berücksichtigt und ihr eine angemessene Vergütung für den eingespeisten Strom bietet. Zusätzlich plant sie, ihre Waschmaschine und Spülmaschine tagsüber laufen zu lassen, wenn die Sonne scheint.
Unsicher bei der Umsetzung?
Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.
Ergebnis
Durch den Tarifwechsel und die Optimierung des Eigenverbrauchs kann Julia voraussichtlich 100-200€ pro Jahr sparen. Und das ist nur der Anfang! Mit einem kleinen Batteriespeicher könnte sie ihre Ersparnis noch weiter steigern.