Balkonkraftwerk im Mietshaus

Julia, die Sparsame

Mietwohnung, steigende Strompreise, Balkon vorhanden

Wohnsituation
Mietwohnung
Anlage
Balkonkraftwerk (600-800W)
Stromtarif
Normaler Haushaltsstromtarif

Balkonkraftwerk für Mieter

Julia möchte mit einem Balkonkraftwerk ihre Stromkosten in der Mietwohnung reduzieren. Doch lohnt sich die Investition auch ohne speziellen Stromtarif?

Einschätzung: Optimierung möglich

Julias Plan: Strom sparen

Julia wohnt zur Miete in einer kleinen Wohnung in der Stadt. Die Strompreise sind in den letzten Monaten immer weiter gestiegen, und Julia sucht nach Wegen, ihre Kosten zu senken. Sie hat von Balkonkraftwerken gehört und findet die Idee spannend: Einfach ein paar Solarmodule auf dem Balkon installieren und den selbst erzeugten Strom direkt in die Steckdose einspeisen. So könnte sie zumindest einen Teil ihres Stromverbrauchs selbst decken und ihre Stromrechnung reduzieren. Der Balkon ist optimal ausgerichtet, bekommt viel Sonne ab. Einziges Problem: Julia hat einen ganz normalen Haushaltsstromtarif, keinen dynamischen Tarif.

Brauche ich einen speziellen Tarif?

Nein, ein Balkonkraftwerk funktioniert auch mit einem normalen Stromtarif. Ein dynamischer Tarif ist zwar theoretisch optimal, um den Eigenverbrauch zu maximieren, aber auch ohne diesen lassen sich Stromkosten sparen. Wichtig ist nur, dass der erzeugte Strom tatsächlich verbraucht wird, anstatt ihn ungenutzt ins Netz einzuspeisen.

Die Entscheidung

Julia recherchiert im Internet und findet verschiedene Anbieter von Balkonkraftwerken. Sie entscheidet sich für ein Modell mit 600 Watt Leistung, das sie selbst installieren kann. Die Investition hält sich mit rund 500 Euro im Rahmen. Nach der Installation speist das Balkonkraftwerk fleißig Strom ins Hausnetz ein. Julia freut sich, aber sie ist unsicher, ob sich die Investition wirklich lohnt. Sie hat ja keinen dynamischen Stromtarif, der den Eigenverbrauch optimal vergütet. Und was passiert, wenn sie mal nicht zu Hause ist und keinen Strom verbrauchen kann?

Dein Fall ist anders gelagert?

Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.

Lohnt sich das überhaupt?

Auch wenn kein dynamischer Tarif vorhanden ist, kann sich ein Balkonkraftwerk lohnen. Entscheidend ist, dass der erzeugte Strom möglichst direkt selbst verbraucht wird. Das bedeutet: Geräte wie Kühlschrank, Router oder Standby-Geräte sollten idealerweise tagsüber laufen, wenn das Balkonkraftwerk Strom produziert. So wird der Bezug von teurem Netzstrom reduziert.

Die Rechnung

Julia beginnt, ihren Stromverbrauch genauer zu beobachten. Sie stellt fest, dass ihr Kühlschrank und andere Geräte im Standby-Modus tatsächlich einen erheblichen Teil des Tages über Strom ziehen. Durch den Betrieb des Balkonkraftwerks kann sie diesen Grundverbrauch teilweise decken. Hochgerechnet spart sie so etwa 100-150 Euro pro Jahr an Stromkosten. Hinzu kommt, dass sie ein gutes Gefühl hat, etwas für die Umwelt zu tun.

Was ist mit dem Strom, wenn ich nicht da bin?

Wenn der erzeugte Strom nicht direkt verbraucht wird, wird er ins öffentliche Netz eingespeist. Allerdings wird dieser Strom in der Regel nicht vergütet, da Balkonkraftwerke oft nicht über einen Einspeisevertrag verfügen. Daher ist es wichtig, den Eigenverbrauch zu optimieren. Einige Balkonkraftwerke bieten auch die Möglichkeit, den erzeugten Strom in einem kleinen Batteriespeicher zwischenzuspeichern.

Eigenverbrauch optimieren

Julia überlegt, wie sie ihren Eigenverbrauch weiter optimieren kann. Sie stellt Zeitschaltuhren für einige Geräte ein, sodass diese nur dann laufen, wenn das Balkonkraftwerk Strom produziert. Außerdem achtet sie darauf, energieintensive Geräte wie Waschmaschine und Geschirrspüler bevorzugt tagsüber zu nutzen. So kann sie den Anteil des selbst erzeugten Stroms, den sie tatsächlich selbst verbraucht, noch weiter erhöhen.

Unsicher bei der Umsetzung?

Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.

Stromkosten gesenkt

Auch ohne dynamischen Stromtarif kann Julia mit ihrem Balkonkraftwerk in der Mietwohnung ihre Stromkosten spürbar senken. Durch die Optimierung des Eigenverbrauchs spart sie etwa 100-150 Euro pro Jahr. Die Investition in das Balkonkraftwerk amortisiert sich somit nach einigen Jahren.

Wie geht es weiter?

Das beschreibt meine Situation

Wir zeigen dir passende Balkonkraftwerke

Zu Corrently →

Bei mir ist es etwas anders

Unser Energie-Assistent hilft bei Sonderfällen

Zum Assistenten →