Hohe Mieterstrom-Rechnung

Familie Müller

Wohnt in einem Mehrfamilienhaus mit Mieterstrom und findet die Rechnung im Vergleich zu Freunden zu hoch.

Verbrauch
Durchschnittlich
Kenntnisstand
Etwas informiert
Problem
Gefühlt zu hohe Kosten

Rechnung prüfen

Familie Müller vermutet, dass ihre Mieterstrom-Rechnung zu hoch ist. Durch Vergleich und Prüfung der Abrechnung können sie Einsparpotenziale identifizieren.

Einschätzung: Handlungsbedarf

Der erste Schock

Familie Müller wohnt seit zwei Jahren in einem modernen Mehrfamilienhaus am Stadtrand. Ein Highlight des Hauses: Mieterstrom vom Dach. Eine Photovoltaikanlage versorgt die Bewohner mit günstigem Solarstrom. Dachten sie zumindest. Als die Jahresabrechnung ins Haus flatterte, trauten Lisa und Thomas Müller ihren Augen nicht. Die Stromkosten waren höher als bei ihren Freunden, die in einem Altbau ohne Solaranlage leben. "Das kann doch nicht sein!", sagte Lisa. "Wir haben extra auf Mieterstrom gesetzt, um zu sparen."

Haben wir vielleicht einen versteckten Stromfresser?

Das ist natürlich die erste Frage, die man sich stellt. Haben wir unbemerkt einen hohen Verbrauch? Aber Familie Müller hatte bereits alle Geräte überprüft und ihren Verbrauch mit dem Vorjahr verglichen. Keine Auffälligkeiten. Der Kühlschrank ist neu, die Waschmaschine sparsam, und LED-Lampen sind Standard. Der Verdacht, dass etwas mit der Mieterstrom-Abrechnung nicht stimmt, erhärtete sich.

Der Vergleich macht stutzig

Nachdem die erste Ratlosigkeit verflogen war, beschlossen Lisa und Thomas, sich genauer mit der Abrechnung auseinanderzusetzen. Sie verglichen ihren Verbrauch und die Kosten pro Kilowattstunde mit den Werten ihrer Freunde. Dabei stellten sie fest, dass der Preis für den Mieterstrom deutlich höher lag als der durchschnittliche Strompreis in ihrer Region. Auch die Grundgebühr schien überdurchschnittlich. "Irgendwo muss hier der Wurm drin sein", murmelte Thomas, während er die Zahlen in eine Tabelle eintrug.

Dein Fall ist anders gelagert?

Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.

Ist Mieterstrom wirklich immer günstiger?

Nicht unbedingt. Mieterstrom sollte günstiger sein als der herkömmliche Strombezug, da die Anlage vor Ort Strom produziert und somit Netzkosten spart. Allerdings gibt es viele Faktoren, die den Preis beeinflussen können: Die Größe der Anlage, die Effizienz, die Wartungskosten und die Konditionen des Stromliefervertrags. Es ist also wichtig, genau hinzuschauen.

Der Blick ins Kleingedruckte

Familie Müller nahm sich den Mieterstromvertrag noch einmal vor. Im Kleingedruckten fanden sie einige Klauseln, die ihnen bisher entgangen waren. Zum einen war der Preis für den Mieterstrom an den allgemeinen Strompreisindex gekoppelt. Das bedeutete, dass sie nicht automatisch von sinkenden Börsenstrompreisen profitierten. Zum anderen gab es eine Klausel, die den Stromanbieter berechtigte, die Preise bei gestiegenen Wartungskosten anzupassen.

Können wir den Anbieter einfach wechseln?

Das ist leider nicht immer so einfach. Mieterstromverträge sind oft an den Mietvertrag gekoppelt. Das bedeutet, dass ein direkter Wechsel des Stromanbieters in der Regel nicht möglich ist. Allerdings haben Mieter das Recht, die Abrechnung zu prüfen und bei Unstimmigkeiten Einspruch zu erheben. Auch ein Gespräch mit dem Vermieter kann helfen, um die Situation zu klären.

Die nächsten Schritte

Lisa und Thomas beschlossen, aktiv zu werden. Zuerst schrieben sie eine E-Mail an den Vermieter und baten um eine detaillierte Erklärung der Abrechnung. Sie verwiesen auf den Preisvergleich mit ihren Freunden und die Klauseln im Vertrag. Parallel dazu suchten sie das Gespräch mit der Verbraucherzentrale. Dort erhielten sie wertvolle Tipps, wie sie die Abrechnung prüfen und ihre Rechte als Mieter geltend machen können. Außerdem recherchierten sie nach alternativen Stromanbietern, falls ein Wechsel doch möglich sein sollte.

Unsicher bei der Umsetzung?

Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.

Abrechnung prüfen!

Familie Müller hat erkannt: Mieterstrom ist nicht automatisch günstiger. Durch genaue Prüfung der Abrechnung und aktives Nachfragen können sie ihre Stromkosten hoffentlich senken. Die Ersparnis könnte zwischen 100 und 300 Euro pro Jahr liegen, wenn sie eine günstigere Alternative finden oder mit dem Vermieter eine Anpassung der Preise vereinbaren können.

Wie geht es weiter?

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