PV-Anlage & Speicher
Besitzt PV-Anlage seit 2019, überlegt Speicher nachzurüsten, ist aber unsicher.
- PV-Anlage
- 7,2 kWp
- Inbetriebnahme
- 2019
- Speicher
- Kein Speicher
Speicher ja oder nein?
Stefan fragt sich, ob sich ein Batteriespeicher für seine PV-Anlage lohnt. EEG-Auslauf und steigende Strompreise machen die Entscheidung nicht leichter.
Die Ausgangslage
Stefan Schneider ist stolzer Besitzer eines Einfamilienhauses mit einer 7,2 kWp PV-Anlage auf dem Dach. Die Anlage wurde 2019 installiert und speist den überschüssigen Strom ins Netz ein. Dafür bekommt Stefan eine feste Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Doch die Zeit rennt: In ein paar Jahren läuft die EEG-Förderung aus. Stefan macht sich Gedanken, wie er seine Anlage danach am besten nutzen kann. Ein Batteriespeicher, der den Eigenverbrauch erhöht, klingt verlockend. Aber ist das wirklich wirtschaftlich?
Hätte ich nicht schon früher einen Speicher einbauen sollen?
Rückblickend ist man immer schlauer. Aber auch jetzt kann ein Speicher sinnvoll sein. Die Technologie hat sich weiterentwickelt und die Preise sind gesunken. Entscheidend ist, ob sich die Investition für Ihre individuelle Situation rechnet.
Die EEG-Uhr tickt
Was Stefan zusätzlich verunsichert, sind die steigenden Strompreise. Einerseits ist es gut, unabhängiger vom Netzstrom zu werden. Andererseits ist da die hohe Investition für den Speicher. Und was passiert, wenn die EEG-Vergütung wegfällt? Lohnt sich die Einspeisung dann überhaupt noch? Stefan hat von dem "Jahresmarktwert Solar" gehört, aber so richtig schlau wird er daraus nicht. Er fragt sich, ob er nicht besser dran wäre, den Strom einfach weiterhin einzuspeisen, statt einen teuren Speicher zu kaufen.
Dein Fall ist anders gelagert?
Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.
Lohnt sich die Einspeisung nach dem EEG-Auslauf überhaupt noch?
Die Einspeisevergütung sinkt nach 20 Jahren auf den sogenannten "Jahresmarktwert Solar". Das ist deutlich weniger als die ursprüngliche EEG-Vergütung, aber immer noch besser als nichts. Der genaue Betrag variiert, liegt aber aktuell bei etwa 6-8 Cent pro kWh. Ein Batteriespeicher kann helfen, den Eigenverbrauch zu erhöhen und so weniger Strom einspeisen zu müssen.
Der springende Punkt
Stefan beginnt zu rechnen. Er stellt fest: Ein Batteriespeicher kann seinen Eigenverbrauch von etwa 30% auf 60-70% steigern. Das bedeutet, er muss weniger Strom zukaufen und spart bares Geld. Andererseits kostet der Speicher natürlich auch Geld. Er muss die Investitionskosten, die Lebensdauer des Speichers und die zukünftigen Strompreise berücksichtigen. Eine genaue Analyse ist unerlässlich.
Kann ich den Speicher einfach selbst einbauen?
Nein, der Einbau eines Batteriespeichers ist eine Aufgabe für einen Fachmann. Es müssen elektrische Anschlüsse vorgenommen und Sicherheitsstandards eingehalten werden. Außerdem muss der Speicher im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur angemeldet werden.
Die nächsten Schritte
Stefan beschließt, sich Angebote von verschiedenen Installateuren einzuholen. Er achtet dabei nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität des Speichers und die Erfahrung des Installateurs. Außerdem informiert er sich über Fördermöglichkeiten für Batteriespeicher. Er weiß, dass er eine fundierte Entscheidung treffen muss, um seine PV-Anlage optimal zu nutzen und langfristig Kosten zu sparen. Die Anmeldung beim Marktstammdatenregister darf er natürlich auch nicht vergessen.
Unsicher bei der Umsetzung?
Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.
Das Ergebnis
Die Nachrüstung eines Batteriespeichers kann sich für Stefan lohnen, muss aber individuell geprüft werden. Durch die Erhöhung des Eigenverbrauchs kann er unabhängiger vom Netzstrom werden und langfristig Kosten sparen. Eine sorgfältige Planung und die Berücksichtigung aller Faktoren sind entscheidend. Im besten Fall spart Stefan zukünftig 300-600€ Stromkosten pro Jahr.