WP & Nachtspeicher
Hausbesitzerin mit Wärmepumpe und alter Nachtspeicherheizung sucht nach dem optimalen Tarif.
- Heizsystem
- Wärmepumpe & Nachtspeicher
- Tarif
- Unklar
Tarif-Dilemma
Sabine hat eine Wärmepumpe und eine alte Nachtspeicherheizung. Die Suche nach dem passenden Stromtarif gestaltet sich schwierig. Es gibt Optionen für Einsparungen.
Die Ausgangslage
Sabine wohnt in einem Einfamilienhaus aus den 70er Jahren. Vor fünf Jahren hat sie eine moderne Wärmepumpe einbauen lassen, um unabhängiger von Öl und Gas zu werden. Allerdings hat das Haus auch noch eine alte Nachtspeicherheizung, die vor allem in den Übergangszeiten zum Einsatz kommt. Bisher läuft alles über den normalen Haushaltsstromtarif. Sabine ahnt, dass es hier Optimierungspotenzial gibt, ist sich aber unsicher, wo sie ansetzen soll. Die Kombination aus Wärmepumpe und Nachtspeicherheizung macht die Sache komplizierter als gedacht.
Warum ist die Kombination so kompliziert?
Die meisten Stromtarife sind entweder auf Wärmepumpen oder auf Nachtspeicherheizungen ausgelegt. Wärmepumpen profitieren oft von speziellen Heizstromtarifen mit reduzierten Netzentgelten. Nachtspeicherheizungen hingegen nutzen oft vergünstigte Nachtstromtarife. Sabine hat aber beides. Ein einfacher Vergleich von Standardtarifen greift hier also zu kurz.
Die Suche beginnt
Sabine beginnt ihre Recherche im Internet. Schnell merkt sie, dass die meisten Vergleichsportale mit ihrer speziellen Situation überfordert sind. Entweder wird nur die Wärmepumpe berücksichtigt oder nur die Nachtspeicherheizung. Die wenigen Angebote, die beide Heizsysteme berücksichtigen, sind oft intransparent und wenig überzeugend. Sabine fragt sich, ob es überhaupt eine optimale Lösung für ihre Situation gibt. Sie hat das Gefühl, im Tarifdschungel verloren zu gehen.
Dein Fall ist anders gelagert?
Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.
Hätte der Energieberater das nicht wissen müssen?
Ein guter Energieberater hätte Sabine auf die Besonderheiten ihrer Heizsystemkombination hinweisen und mögliche Tarifoptionen aufzeigen können. Allerdings sind viele Energieberater auf bestimmte Heizsysteme spezialisiert und haben möglicherweise nicht das nötige Know-how für diese spezielle Konstellation. Es ist wichtig, einen Berater zu finden, der sich mit beiden Heizsystemen auskennt.
Die Lösung liegt im Detail
Nach langer Recherche stößt Sabine auf die Möglichkeit, einen Doppeltarifzähler zu nutzen. Dieser misst den Stromverbrauch der Wärmepumpe und der Nachtspeicherheizung getrennt. So kann sie für jedes System den optimalen Tarif wählen. Für die Wärmepumpe kommt ein spezieller Heizstromtarif mit reduzierten Netzentgelten in Frage, der ihr im Schnitt 20-25% günstigere Preise als Haushaltsstrom ermöglicht. Die Nachtspeicherheizung könnte weiterhin über einen vergünstigten Nachtstromtarif laufen.
Ist ein Doppeltarifzähler nicht teuer?
Die Installation eines Doppeltarifzählers ist mit Kosten verbunden. Allerdings amortisieren sich diese Kosten in der Regel innerhalb weniger Jahre durch die Einsparungen bei den Stromkosten. Es ist wichtig, die Kosten für die Installation des Zählers den potenziellen Einsparungen gegenüberzustellen, um zu entscheiden, ob sich die Investition lohnt.
Sabines Weg zum optimalen Tarif
Sabine kontaktiert einen Elektriker, der ihr einen Doppeltarifzähler einbaut. Anschließend vergleicht sie die Angebote verschiedener Stromanbieter für Heizstromtarife und Nachtstromtarife. Sie achtet dabei nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Vertragsbedingungen und die Servicequalität. Nach sorgfältiger Prüfung entscheidet sie sich für zwei separate Tarife, die optimal auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Sie meldet die Wärmepumpe beim Netzbetreiber an, um von den reduzierten Netzentgelten zu profitieren.
Unsicher bei der Umsetzung?
Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.
Ersparnis gefunden
Dank des Doppeltarifzählers und der optimalen Tarifwahl spart Sabine nun jährlich zwischen 300 und 500 Euro Stromkosten. Die Investition in den Zähler hat sich gelohnt. Sie ist froh, dass sie sich der Herausforderung gestellt und den Tarifdschungel durchforstet hat.