Dienstwagen Wallbox
Tobias hat einen Elektro-Dienstwagen und möchte ihn bequem zuhause laden, ohne komplizierte Abrechnung.
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- Regelmäßiges Laden zuhause
- Abrechnung
- Einfache Kostenerstattung
E-Dienstwagen laden
Tobias möchte seinen Dienstwagen zuhause laden. Die Frage ist: Wie rechnet er die Kosten korrekt mit dem Arbeitgeber ab und welche steuerlichen Aspekte sind zu beachten?
Der neue Firmenwagen
Tobias freut sich über seinen neuen Job mit Elektro-Dienstwagen. Endlich keine Benzinkosten mehr! Allerdings wohnt er in einem Vorort mit wenig öffentlichen Ladestationen. Die Idee: Eine Wallbox zuhause installieren, um den Wagen über Nacht zu laden. Nur: Wie rechnet er den Strom mit seinem Arbeitgeber ab? Und was ist mit den Steuern? Er hat gehört, dass es da einige Fallstricke gibt.
Kann ich die Wallbox einfach so installieren?
Grundsätzlich ja. Als Mieter sollten Sie aber vorher die Zustimmung Ihres Vermieters einholen. Als Eigentümer sind Sie freier, sollten aber trotzdem prüfen, ob baurechtliche Genehmigungen erforderlich sind. Klären Sie außerdem mit Ihrem Netzbetreiber, ob die Installation einer Wallbox problemlos möglich ist.
Die Installationskosten
Tobias holt Angebote für die Installation einer Wallbox ein. Die Kosten liegen zwischen 1.500 und 2.500 Euro – je nach Modell und Installationsaufwand. Sein Arbeitgeber signalisiert Bereitschaft, die Kosten zu übernehmen. Aber wie sieht die Abrechnung in der Praxis aus? Einfach die Rechnung einreichen? Und was passiert mit dem Strom, den Tobias privat verbraucht?
Dein Fall ist anders gelagert?
Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.
Muss ich den geldwerten Vorteil versteuern?
Das ist ein wichtiger Punkt! Wenn Ihr Arbeitgeber die Wallbox bezahlt, entsteht ein geldwerter Vorteil, der grundsätzlich zu versteuern ist. Es gibt aber Möglichkeiten, diesen zu minimieren oder ganz zu vermeiden. Zum Beispiel, indem der Arbeitgeber die Wallbox nicht schenkt, sondern zur Nutzung überlässt.
Die Abrechnungsmodelle
Tobias recherchiert verschiedene Abrechnungsmodelle. Eine Möglichkeit ist ein geeichter Zähler, der den Stromverbrauch der Wallbox exakt erfasst. Eine andere Option ist eine pauschale Abrechnung, die aber oft zu Ungenauigkeiten führt. Am elegantesten ist eine Wallbox mit integriertem Stromzähler und automatischer Abrechnung. Dann kann Tobias jeden Monat eine detaillierte Aufstellung an seinen Arbeitgeber schicken.
Was ist mit dem Strom, den ich privat verbrauche?
Wenn Sie die Wallbox auch für Ihr privates Auto nutzen, müssen Sie den privat verbrauchten Strom separat erfassen und bezahlen. Hier bietet sich ebenfalls ein separater Zähler an. Alternativ können Sie den Stromverbrauch schätzen, was aber ungenau ist und im Zweifel zu Problemen mit dem Finanzamt führen kann.
Die korrekte Abrechnung
Tobias entscheidet sich für eine Wallbox mit integriertem Stromzähler und automatischer Abrechnung. Er installiert einen separaten Zähler für seinen privaten Stromverbrauch. Jeden Monat erhält er eine detaillierte Aufstellung, die er an seinen Arbeitgeber weiterleitet. Sein Arbeitgeber erstattet ihm die Stromkosten steuerfrei, da die Wallbox nicht in sein Eigentum übergeht. So vermeidet Tobias den geldwerten Vorteil und hat eine saubere Lösung für alle Beteiligten.
Unsicher bei der Umsetzung?
Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.
Saubere Lösung
Mit der richtigen Wallbox und einem klaren Abrechnungsmodell kann Tobias seinen Elektro-Dienstwagen problemlos zuhause laden. Durch die korrekte Abrechnung vermeidet er steuerliche Nachteile und profitiert von den Vorteilen der Elektromobilität. Die Investition in eine Wallbox mit Zähler lohnt sich langfristig.