Corrently Energy
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Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung

PV-Strom mit Nachbarn teilen: erst Messkonzept, dann Abrechnung.

Viele private PV-Betreiber haben genug Überschuss, Speicher und interessierte Nachbarn. Für eine belastbare GGV reicht aber keine Wechselrichter-App: entscheidend sind vollständige Viertelstundenwerte für Erzeugung, Verbrauch und Reststrom.

Wobei Corrently helfen kann

Corrently positioniert sich hier als Abrechnungs- und Datenverarbeitungspartner mit Reststrompfad über Corrently/Firstcon. Das ist kein Versprechen, das komplette Projekt, den Messstellenbetrieb oder die rechtliche Struktur zu übernehmen.

Was zuerst vorliegen muss

Für jeden Teilnehmer braucht es belastbare Messwerte: iMSys, Submetering oder ein EMS mit vollständigem Zugriff auf Erzeugungsgänge und Lastgänge. SolarEdge-Exportdaten können ein guter Baustein sein, ersetzen aber nicht automatisch die Verbrauchs- und Reststrommessung aller Haushalte.

Messkonzept-Check

Brauche ich iMSys, Submetering oder EMS für GGV?

ErzeugungPV-Erzeugung und Speicherflüsse müssen viertelstündlich nachvollziehbar sein. MaStR-Nummern helfen als technische Referenz, sind aber noch kein Messkonzept.
TeilnehmerJeder Haushalt braucht einen belastbaren Lastgang oder einen messbaren Submetering-Pfad. Jahresverbrauch allein reicht nur für die erste Plausibilität.
ReststromNicht gedeckte Viertelstunden bleiben Reststrom. Dafür braucht jeder Teilnehmer einen Lieferweg, der neben der internen Verteilung sauber ausgewiesen wird.
EMS und SolarEdgeNützlich für Anlagen- und Batteriedaten. Nicht ausreichend, wenn Verbrauchsgänge der Nachbarhaushalte oder abrechnungsfähige Zählwerte fehlen.
MonatslaufCorrently kann geteilte kWh, Reststrom, Überschuss und Datenlücken monatlich auf Basis belastbarer Viertelstundenwerte ausweisen.

Plausibilitätsrechner

Grobe GGV-Plausibilität aus Jahreswerten.

Dieser Rechner ersetzt keine Viertelstundenanalyse. Er zeigt nur, ob ein Startcheck sinnvoll ist und welche Daten als Nächstes fehlen.

Die zeitgleiche Nutzung ist die kritische Annahme. Ohne 15-Minuten-Werte ist jede kWh-Verteilung nur eine Orientierung.

Datenpaket für den nächsten Schritt

Diese Angaben machen aus einer Nachbarschaftsidee einen prüfbaren Vorgang.

  1. Standort und Netzgebiet: PLZ/Ort, Netzbetreiber, beteiligte Gebäude oder Wohneinheiten.
  2. Erzeugung: PV-Leistung, Speichergröße, MaStR-Nummern, Wechselrichter/EMS und verfügbare Datenexporte.
  3. Teilnehmer: Jahresverbrauch, Zählerstatus, MaLo/MeLo soweit bekannt und geplante Verbraucher wie Wärmepumpe oder Wallbox.
  4. Messung: iMSys-Termin, moderne Messeinrichtung, Submetering-Idee oder EMS-Zugriff mit Datenlücken.
  5. Reststrom: aktueller Lieferant, Kündigungsfristen und Wunsch nach Corrently/Firstcon-Reststrompfad.

FAQ

Die häufigsten GGV-Fragen vor der Umsetzung.

GGV oder Mieterstrom?GGV zielt auf eine interne Verteilung im Gebäude- oder Nachbarschaftskontext. Mieterstrom, §42c Energy Sharing und klassische Liefermodelle haben andere Rollen und Pflichten. Für die erste Einordnung zählen Zählpunkte, Netzgebiet, Teilnehmer und Messdaten.
Kann ich PV-Überschuss einfach verkaufen?Nicht als Handschlagrechnung. Für interne Verteilung und Reststrom müssen Mengen, Zeitgleichheit, Teilnehmer und Abrechnung nachvollziehbar bleiben.
Warum Viertelstundenwerte?Weil nur zeitgleich erzeugte und verbrauchte kWh plausibel verteilt werden können. Jahreswerte zeigen Potenzial, aber keine abrechnungsfähige Allokation.
Was kann SolarEdge?SolarEdge kann wertvolle Anlagen- und Batteriedaten liefern. Für Nachbarhaushalte fehlen aber oft abrechnungsrelevante Verbrauchslastgänge und Reststromwerte.
Was ist der passende CTA?Nicht Tarifwechsel allein, sondern "GGV-Abrechnung prüfen lassen": Messkonzept, Datenzugriff, Reststrom und monatliche interne Verteilung zusammen klären.

Nächster Schritt

GGV-Abrechnung prüfen lassen.

  • Messkonzept und Datenzugriff beschreiben.
  • PV, Speicher, Teilnehmer und Reststrom zusammen einordnen.
  • Monatliche interne Verteilung nur auf belastbaren Viertelstundenwerten planen.

Correntlianer-Onboarding

Werde Correntlianer und mache aus Deinem Fall eine nutzbare Community-Frage.

Dieses Formular sammelt die Datenpunkte, die Corrently für Einordnung, Rückfrage, Wechselcheck und Community-Lernen braucht. So wird aus Deinem Problem kein loses Kontaktformular, sondern ein vorbereiteter Vorgang, der auch anderen Correntlianern hilft.

3-Minuten-Vorcheck

Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung sortieren, bevor Du das Formular abschickst.

Wenn Du diese drei Punkte grob kennst, kann Corrently aus Deiner Meldung schneller einen Rückfrage- oder Wechselcheck-Start machen.

  1. Verbrauch und AbschlagJahresverbrauch, aktueller Abschlag oder letzte Rechnung reichen für den Start.
  2. Vertrag und FristGrundversorgung, Kündigungsfrist, Preiserhöhung oder auslaufender Vertrag helfen bei der Reihenfolge.
  3. Zähler und AnlageZählerart, Wärmepumpe, PV, Speicher, Wallbox oder Balkonkraftwerk zeigen, welcher Tarifpfad passt.
  • Datenpunkte aufnehmen
  • Case im Corrently-CRM anlegen
  • Wechselcheck starten
  • Community-Frage oder nächsten Schritt vorbereiten
1. Anfrage einordnen
2. Datenpunkte sammeln
3. Nächsten Schritt vorbereiten

Damit kein leerer Vorgang entsteht: Bitte gib eine nutzbare E-Mail oder Telefonnummer an und entweder eine kurze Problembeschreibung oder mindestens zwei konkrete Angaben wie PLZ, Verbrauch, Anlage oder Frist.

Tarifrechner öffnen