Eigenverbrauchs-Check
PV-Anlage vorhanden, hoher Stromverbrauch, niedrige Einspeisevergütung
- PV-Anlage
- 2010 installiert
- E-Auto
- Vorhanden
- Stromverbrauch
- Hoch
Eigenverbrauch erhöhen
Trotz PV-Anlage und E-Auto ist die Gutschrift gering? Durch Eigenverbrauchsoptimierung und den richtigen Stromtarif kannst du deine Stromkosten deutlich senken.
Die Ausgangslage
Familie Weber wohnt in einem Einfamilienhaus am Stadtrand. 2010 haben sie eine PV-Anlage auf dem Dach installiert. Damals war die Einspeisevergütung noch attraktiv. Vor drei Jahren kam ein E-Auto dazu, das hauptsächlich zu Hause geladen wird. Stefan Weber arbeitet zudem seit zwei Jahren im Homeoffice, was den Stromverbrauch zusätzlich in die Höhe treibt. Trotz der PV-Anlage wundert sich Familie Weber über die geringe Gutschrift auf der Jahresabrechnung. Irgendwie scheint die Anlage nicht so viel zu bringen, wie siehofften.
Hätte die PV-Anlage nicht größer sein müssen?
Eine größere Anlage hätte zwar mehr Strom produziert, aber das Hauptproblem ist nicht die Größe der Anlage, sondern der geringe Eigenverbrauch. Ein Großteil des erzeugten Stroms wird ins Netz eingespeist, anstatt selbst genutzt zu werden. Die Einspeisevergütung ist jedoch deutlich niedriger als der Preis, den Familie Weber für den Strombezug zahlt.
Hoher Verbrauch, wenig Eigenverbrauch
Die Webers verbrauchen den meisten Strom, wenn die Sonne nicht scheint: Abends, wenn das E-Auto geladen wird, oder tagsüber im Homeoffice. Dadurch wird viel teurer Strom aus dem Netz bezogen, obwohl die PV-Anlage tagsüber Strom produziert. Die Herausforderung besteht darin, den selbst erzeugten Strom dann zu nutzen, wenn er gebraucht wird, und den Eigenverbrauch zu maximieren. Der niedrige Eigenverbrauch führt zu einer geringen Gutschrift, da der eingespeiste Strom nur gering vergütet wird.
Dein Fall ist anders gelagert?
Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.
Lohnt sich ein Batteriespeicher?
Ein Batteriespeicher kann helfen, den Eigenverbrauch zu erhöhen, ist aber eine Investition. Sinnvoller ist es, zuerst die bestehenden Verbraucher intelligent zu steuern und einen passenden Stromtarif zu wählen. Ein Speicher kann später immer noch nachgerüstet werden, wenn der Eigenverbrauch durch andere Maßnahmen optimiert wurde.
Das Problem liegt im Detail
Stefan Weber recherchiert und findet heraus, dass er seinen Eigenverbrauch durch gezielte Maßnahmen um 10-20% steigern kann – ohne zusätzliche Investitionen. Das bedeutet eine jährliche Ersparnis von etwa 150-300 Euro. Zusätzlich entdeckt er spezielle Stromtarife für PV-Anlagenbesitzer, die eine bessere Vergütung für den eingespeisten Strom bieten oder den Bezug von Reststrom vergünstigen. Hier liegt das größte Sparpotenzial.
Ist ein Tarifwechsel nicht kompliziert?
Der Wechsel des Stromtarifs ist heutzutage unkompliziert und online in wenigen Minuten erledigt. Wichtig ist, einen Tarif zu wählen, der zum individuellen Verbrauchsverhalten und zur PV-Anlage passt. Es gibt Vergleichsportale, die speziell Tarife für PV-Anlagenbesitzer anbieten und bei der Auswahl helfen.
Eigenverbrauch optimieren, Tarif wechseln
Familie Weber beginnt damit, das E-Auto tagsüber zu laden, wenn die Sonne scheint. Viele Wallboxen bieten eine Funktion zum PV-Überschussladen. Stefan meldet seine Wallbox beim Netzbetreiber an, um von möglichen Netzentgeltreduzierungen nach §14a EnWG zu profitieren. Anschließend vergleicht er verschiedene Stromtarife und wechselt zu einem Anbieter, der einen höheren Vergütungssatz für eingespeisten Strom bietet und günstige Konditionen für den Bezug von Reststrom hat.
Unsicher bei der Umsetzung?
Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.
Deutliche Ersparnis
Durch die Optimierung des Eigenverbrauchs und den Wechsel zu einem passenden Stromtarif spart Familie Weber jährlich zwischen 300 und 600 Euro. Die PV-Anlage wird nun effizienter genutzt, und die Gutschrift auf der Jahresabrechnung fällt deutlich höher aus.