Südseiten-Sonne

Andrea, die Teilzeit-Solarin

PV-Anlage auf der Südseite, EEG ausgelaufen, kaum Eigenverbrauch.

Anlagengröße
Klein (<5 kWp)
Dachausrichtung
Nur Südseite
EEG-Vergütung
Ausgelaufen

Sonne nur zur Mittagszeit

Andreas PV-Anlage erzeugt nur mittags Strom. Die EEG-Vergütung ist vorbei. Jetzt gilt es, den Eigenverbrauch zu optimieren – auch wenn’s knifflig ist.

Einschätzung: Handlungsbedarf!

Die Ausgangslage

Andrea kaufte 2010 ein charmantes Reihenhaus am Stadtrand. Das Beste daran: Eine kleine PV-Anlage auf dem Süddach. Ideal, dachte sie, um etwas für die Umwelt zu tun. Die Anlage lief zuverlässig, und jeden Monat gab es eine kleine Gutschrift vom Energieversorger – die EEG-Vergütung. Doch die Zeiten haben sich geändert. Die Anlage produziert fleißig Strom, aber eben nur, wenn die Sonne von Süden scheint. Morgens und abends bleibt die Stromproduktion gering. Und seit 2020 ist die EEG-Vergütung ausgelaufen.

Hätte der Installateur nicht das ganze Dach belegen sollen?

Das ist im Nachhinein leicht gesagt. Vielleicht war das Budget begrenzt, oder die Nordseite des Daches schien ungeeignet. Fakt ist: Eine Teilbelegung ist oft weniger effizient als eine Vollauslastung, besonders beim Eigenverbrauch. Eine Ost-West-Ausrichtung würde den Eigenverbrauch besser verteilen.

Das EEG-Ende und seine Folgen

Mit dem Ende der EEG-Vergütung änderte sich alles. Plötzlich war Andrea nicht mehr der privilegierte Einspeiser, sondern ein ganz normaler Stromkunde. Der selbst erzeugte Strom wurde nicht mehr lukrativ vergütet. Stattdessen musste Andrea den Strom, den sie nicht selbst verbrauchte, quasi zum Nulltarif ins Netz einspeisen. Gleichzeitig bezog sie weiterhin teuren Strom vom Energieversorger, wenn die Sonne nicht schien. Der Eigenverbrauch war minimal, da tagsüber kaum jemand zu Hause war.

Dein Fall ist anders gelagert?

Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.

Lohnt sich die PV-Anlage überhaupt noch?

Definitiv! Auch wenn die EEG-Vergütung wegfällt, produziert die Anlage weiterhin sauberen Strom. Die Frage ist nur, wie man diesen Strom optimal nutzt. Wegwerfen ist keine Option. Es gilt, den Eigenverbrauch zu erhöhen und so den teuren Bezugsstrom zu reduzieren.

Die Eigenverbrauchs-Lücke

Andrea wurde klar: Ihr größtes Problem ist die zeitliche Diskrepanz zwischen Stromerzeugung und Stromverbrauch. Die PV-Anlage produziert hauptsächlich mittags Strom, wenn kaum jemand zu Hause ist. Waschmaschine, Trockner und Spülmaschine laufen aber eher abends. Und die Grundlast des Hauses – Kühlschrank, Standby-Geräte – wird fast ausschließlich mit teurem Netzstrom gedeckt. Eine Lösung musste her, um diese Lücke zu schließen.

Ist ein Batteriespeicher nicht viel zu teuer?

Ein Batteriespeicher ist eine Option, aber bei einer kleinen Anlage und geringem Eigenverbrauch oft unwirtschaftlich. Die Investitionskosten sind hoch, und die Amortisation dauert lange. Es gibt aber auch kostengünstigere Alternativen, um den Eigenverbrauch zu optimieren.

Eigenverbrauch optimieren – so geht's

Andrea begann, ihren Stromverbrauch zu analysieren. Sie stellte fest, dass viele Geräte unnötig im Standby-Modus liefen. Diese wurden konsequent ausgeschaltet. Außerdem programmierte sie ihre Waschmaschine und Spülmaschine so, dass sie mittags liefen, wenn die Sonne schien. Eine smarte Steckdose ermöglichte es ihr, den Geschirrspüler per App zu starten, wenn die PV-Anlage gerade viel Strom produzierte. Und schließlich investierte sie in ein kleines Balkonkraftwerk für den Abend, um die Grundlast zu senken.

Unsicher bei der Umsetzung?

Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.

Mehr Unabhängigkeit

Auch wenn Andreas PV-Anlage nur auf der Südseite liegt und die EEG-Vergütung ausgelaufen ist, kann sie durch smarte Eigenverbrauchs-Optimierung jährlich 100-200€ sparen. Und das Beste: Sie ist ein Stück unabhängiger von steigenden Strompreisen geworden.

Wie geht es weiter?

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