Wärmepumpen-Frust

Sabine, die Stromsparerin

Hat auf Wärmepumpe umgestellt, aber keinen passenden Stromtarif gefunden.

Gebäude
Altbau, unsaniert
Heizung
Wärmepumpe (neu)
Strom
Keine PV-Anlage

Stromfresser Wärmepumpe

Sabine hat im Altbau auf Wärmepumpe umgestellt. Ohne PV-Anlage schnellen die Stromkosten in die Höhe. Mit dem richtigen Tarif und etwas Lastmanagement ist Sparen möglich!

Einschätzung: Handlungsbedarf!

Die Ausgangslage

Sabine wohnt mit ihrer Familie in einem unsanierten Altbau von 1960. Um unabhängiger von Öl und Gas zu werden, hat sie sich für eine Wärmepumpe entschieden. Der Einbau verlief reibungslos, doch die erste Stromrechnung war ein Schock. Der Verbrauch hatte sich mehr als verdoppelt! Sabine ist frustriert. Sie wollte die Umwelt schonen und Energiekosten sparen, doch nun zahlt sie drauf. Sie ist aktuell noch im Grundversorgungstarif ihres lokalen Anbieters.

Hätte der Installateur nicht auf den passenden Tarif hinweisen müssen?

Theoretisch ja, aber viele Installateure konzentrieren sich auf die Technik. Die Tarifoptimierung ist oft Sache des Kunden. Außerdem ändert sich der Strommarkt ständig. Was gestern günstig war, kann heute schon teuer sein. Es ist also wichtig, selbst aktiv zu werden und die Angebote zu vergleichen.

Die Kostenexplosion

Bisher zahlte Sabine für ihren Haushaltsstrom etwa 1.200 Euro im Jahr. Mit der Wärmepumpe kamen auf einen Schlag 2.500 kWh Mehrverbrauch dazu. Das bedeutet Mehrkosten von über 800 Euro – und das im teuren Grundversorgungstarif! Sabine sucht im Internet nach Heizstromtarifen, findet aber kaum Angebote ohne Nachtspeicherzwang. Sie fragt sich, ob die Wärmepumpe wirklich die richtige Entscheidung war.

Dein Fall ist anders gelagert?

Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.

Heißt das, ich brauche zwingend einen separaten Zähler für die Wärmepumpe?

Nicht unbedingt. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder die Wärmepumpe läuft über den normalen Haushaltszähler, oder sie bekommt einen eigenen Zähler. Ein separater Zähler ermöglicht spezielle Heizstromtarife mit reduzierten Netzentgelten. Allerdings lohnt sich das nur bei einem hohen Verbrauch. Bei Sabine könnte es sich rechnen.

Das Sparpotenzial

Sabine recherchiert weiter und stößt auf Informationen zu dynamischen Stromtarifen. Diese Tarife sind zwar noch nicht weit verbreitet, aber ab 2025 müssen alle Stromanbieter sie anbieten. Die Idee: Wenn Sabine ihre Wärmepumpe vor allem dann laufen lässt, wenn der Strom günstig ist (z.B. mittags oder nachts), kann sie bares Geld sparen. Laut ersten Schätzungen sind 200-300€ Ersparnis drin.

Kann mein Stromanbieter mir einfach so den Strom abstellen?

Das ist ein häufiges Missverständnis. Bei netzdienlicher Steuerung (wie sie §14a EnWG vorsieht) kann der Netzbetreiber den Strombezug der Wärmepumpe zwar kurzzeitig reduzieren oder unterbrechen, aber nur in Ausnahmefällen und für maximal zwei Stunden am Tag. Das dient der Netzstabilität und wird in der Regel mit reduzierten Netzentgelten belohnt.

Der Weg zum günstigeren Tarif

Sabine beschließt, aktiv zu werden. Zuerst vergleicht sie die Angebote verschiedener Stromanbieter. Wichtig: Nicht nur auf den reinen Preis achten, sondern auch auf die Vertragsbedingungen und eventuelle Boni. Dann meldet sie ihre Wärmepumpe beim Netzbetreiber an, um von den reduzierten Netzentgelten zu profitieren. Außerdem überlegt sie, einen intelligenten Thermostat zu installieren, um die Wärmepumpe automatisch in Zeiten niedriger Strompreise laufen zu lassen.

Unsicher bei der Umsetzung?

Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.

Ersparnis gesichert

Durch den Wechsel von der Grundversorgung zu einem speziellen Wärmepumpentarif und die Nutzung von Lastmanagement kann Sabine ihre Stromkosten um schätzungsweise 300-500 Euro pro Jahr senken. Die Investition in einen intelligenten Thermostat amortisiert sich so schnell. Und ganz nebenbei tut sie auch noch etwas Gutes für die Umwelt.

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