Neubau-Optimierung
Hat ein Haus mit Wärmepumpe gebaut, aber noch keinen optimalen Stromtarif.
- Anlage
- Wärmepumpe
- Situation
- Neubau 2023
- Problem
- Tarifoptimierung
Stromkosten senken
Julia hat ein modernes Haus gebaut, aber beim Stromtarif für die Wärmepumpe noch Sparpotenzial. Mit dem richtigen Tarif sind 300-600€ Ersparnis drin.
Der Traum vom Eigenheim
Julia und ihr Mann haben sich 2023 ihren Traum vom Eigenheim erfüllt. Ein modernes Haus mit Fußbodenheizung und einer effizienten Wärmepumpe. Bei der Planung haben sie auf eine Photovoltaikanlage verzichtet, da die Ausrichtung des Daches nicht optimal ist und sie zunächst die Entwicklung der Strompreise beobachten wollten. Nach dem Einzug kam die erste Stromrechnung – und die war höher als erwartet. Julia fragte sich, ob sie etwas übersehen hatte.
Hätte der Bauträger nicht beraten müssen?
Bauträger sind Experten im Hausbau, aber selten im Bereich Energieversorgung. Es liegt in der Verantwortung des Bauherrn, sich um den passenden Stromtarif zu kümmern. Viele Bauträger bieten zwar Komplettpakete an, aber diese sind oft nicht die günstigsten.
Die hohen Stromkosten
Julia war zunächst in den Grundversorgungstarif ihres lokalen Anbieters gerutscht. Das ist üblich bei Neubauten, da noch kein individueller Vertrag abgeschlossen wurde. Der Grundversorgungstarif ist zwar bequem, aber in der Regel deutlich teurer als spezielle Wärmepumpentarife. Besonders im Winter, wenn die Wärmepumpe viel leisten muss, schlägt das zu Buche. Julia begann, sich online zu informieren und stellte fest, dass es etliche Anbieter mit attraktiven Angeboten für Wärmepumpen gibt.
Dein Fall ist anders gelagert?
Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.
Ist ein Tarifwechsel nicht kompliziert?
Ein Tarifwechsel ist heutzutage einfacher als viele denken. Die meisten Anbieter übernehmen die Kündigung beim alten Versorger. Sie müssen lediglich online oder telefonisch einen neuen Vertrag abschließen. Achten Sie aber auf die Vertragslaufzeit und Kündigungsfristen.
Das Sparpotenzial
Julia recherchierte weiter und entdeckte, dass es spezielle Wärmepumpentarife gibt, die oft einen niedrigeren Arbeitspreis anbieten. Da sie keine PV-Anlage hat, ist ein reiner Wärmepumpentarif ohne Eigenverbrauch-Optimierung ideal. Durch den Wechsel von der Grundversorgung zu einem solchen Tarif könnte sie mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Die Ersparnis hängt natürlich vom Verbrauch ab, aber bei einem typischen Wärmepumpen-Verbrauch von 4.000 bis 6.000 kWh pro Jahr sind 300-600€ realistisch.
Kann ich einfach so den Anbieter wechseln?
Ja, in der Regel können Sie jederzeit den Anbieter wechseln. In der Grundversorgung beträgt die Kündigungsfrist nur zwei Wochen. Bei Sondertarifen sollten Sie die Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist beachten. Vergleichen Sie die Angebote genau, um den besten Tarif für Ihre Bedürfnisse zu finden.
Die Tarifoptimierung
Julia verglich verschiedene Wärmepumpentarife online. Sie achtete auf den Arbeitspreis (Cent pro kWh), die Grundgebühr und die Vertragslaufzeit. Einige Anbieter boten auch Boni für Neukunden an. Nach gründlicher Recherche entschied sie sich für einen Tarif mit einem günstigen Arbeitspreis und kurzer Vertragslaufzeit. Den Wechsel beantragte sie bequem online. Der neue Anbieter kümmerte sich um die Kündigung beim alten Versorger.
Unsicher bei der Umsetzung?
Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.
Ersparnis gesichert
Durch den Wechsel zu einem günstigeren Wärmepumpentarif spart Julia nun jährlich rund 450 Euro. Das ist ein schöner Betrag, den sie lieber für andere Dinge ausgeben kann. Die Tarifoptimierung hat sich also gelohnt!