Wärmepumpen-Frust
Lisa wohnt zur Miete und hat hohe Stromkosten durch ihre Wärmepumpe. Keine PV, keine Wallbox.
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Stromfresser Wärmepumpe
Lisa wohnt in einer modernisierten Mietwohnung mit Wärmepumpe. Die Stromrechnung ist aber erschreckend hoch. Was kann sie tun?
Die Ausgangslage
Lisa zog vor einem Jahr in eine sanierte Mietwohnung am Stadtrand. Das Besondere: Statt einer klassischen Heizung gibt es eine moderne Wärmepumpe. Die anfängliche Freude über die umweltfreundliche Technik wich schnell Ernüchterung. Schon die erste Stromrechnung war ein Schock. Obwohl Lisa sparsam lebt, sind die Kosten für Heizung und Warmwasser enorm hoch. Sie fragt sich: Ist das normal? Und was kann sie als Mieterin überhaupt tun, um die Situation zu verbessern? Sie hat keine eigene PV-Anlage und auch kein Elektroauto, das sie laden müsste. Der Stromverbrauch geht fast ausschließlich auf die Wärmepumpe zurück.
Hätte der Vermieter nicht darauf achten müssen?
Grundsätzlich ist der Vermieter für die Auswahl einer effizienten Heizungsanlage verantwortlich. Allerdings kann er nicht für individuelle Verbräuche garantieren. Es ist ratsam, das Gespräch mit dem Vermieter zu suchen und gemeinsam nach Ursachen zu forschen. Vielleicht gibt es Optimierungspotenzial bei der Einstellung der Wärmepumpe oder der Dämmung des Hauses.
Die hohen Stromkosten
Lisa vergleicht ihren Stromverbrauch mit dem ihrer Freundin Julia, die in einer ähnlich großen Wohnung mit Gasheizung wohnt. Julias Heizkosten sind deutlich niedriger. Lisa recherchiert im Internet und stößt auf Foren, in denen andere Mieter mit Wärmepumpen ähnliche Probleme schildern. Viele empfehlen spezielle Wärmepumpen-Tarife. Doch Lisa ist unsicher: Kann sie als Mieterin einfach den Stromanbieter wechseln? Und was ist, wenn der Vermieter Einwände hat? Die Situation ist kompliziert, da sie nicht Eigentümerin der Wohnung und der Anlage ist. Sie fühlt sich hilflos und überfordert.
Dein Fall ist anders gelagert?
Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.
Kann ich als Mieter überhaupt den Stromanbieter wechseln?
Ja, grundsätzlich haben Mieter das Recht, ihren Stromanbieter selbst zu wählen, auch wenn eine Wärmepumpe vorhanden ist. Der Vermieter kann das nicht verbieten, solange die Versorgung sichergestellt ist und keine baulichen Veränderungen notwendig sind. Allerdings sollte man den Vermieter informieren, um Missverständnisse zu vermeiden.
Die Lösung liegt im Tarif
Lisa erfährt, dass es spezielle Stromtarife für Wärmepumpen gibt, die oft günstiger sind als normale Haushaltsstromtarife. Diese Tarife berücksichtigen den höheren Stromverbrauch von Wärmepumpen und bieten oft vergünstigte Konditionen zu bestimmten Zeiten. Sie vergleicht verschiedene Angebote und stellt fest, dass sie durch einen Tarifwechsel mehrere hundert Euro im Jahr sparen könnte. Allerdings muss sie darauf achten, dass der neue Tarif auch für Mietwohnungen geeignet ist und keine Zustimmung des Vermieters erfordert.
Ist ein Tarifwechsel kompliziert?
Nein, ein Tarifwechsel ist in der Regel unkompliziert. Viele Stromanbieter bieten Online-Vergleichsportale an, mit denen man schnell und einfach den passenden Tarif finden kann. Der Wechsel selbst wird dann vom neuen Anbieter übernommen. Wichtig ist, die Kündigungsfristen des alten Vertrags zu beachten und alle notwendigen Informationen bereitzuhalten.
Schritte zur Senkung der Kosten
Lisa beschließt, aktiv zu werden. Zuerst sucht sie das Gespräch mit ihrem Vermieter, um ihn über ihre Pläne zu informieren und eventuelle Bedenken auszuräumen. Dann vergleicht sie verschiedene Wärmepumpen-Tarife und wählt einen aus, der zu ihrem Verbrauch passt. Sie achtet darauf, dass der Tarif keine versteckten Kosten oder Knebelverträge enthält. Nach dem Wechsel informiert sie ihren Vermieter über den neuen Anbieter. Zusätzlich prüft sie, ob es Fördermöglichkeiten für energieeffiziente Maßnahmen in ihrer Wohnung gibt.
Unsicher bei der Umsetzung?
Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.
Ersparnis erzielt!
Durch den Wechsel zu einem günstigeren Wärmepumpen-Tarif spart Lisa etwa 300-400 Euro pro Jahr. Außerdem konnte sie ihren Vermieter davon überzeugen, die Wärmepumpe optimal einzustellen, was den Verbrauch zusätzlich senkt. Sie ist froh, dass sie aktiv geworden ist und ihre Stromkosten deutlich reduzieren konnte.