Teurer Öko-Tarif
Andrea wollte einen Beitrag leisten, zahlte aber drauf. Jetzt sucht sie den besten Weg.
- Motivation
- Umweltbewusstsein
- Tarif
- Öko-Tarif mit langer Laufzeit
- Problem
- Hohe Stromkosten
Öko ist nicht gleich günstig
Andrea wollte mit einem Öko-Tarif die Umwelt schonen, hat aber einen teuren Vertrag mit langer Laufzeit abgeschlossen. Jetzt sucht sie nach einer Lösung, ohne ihr grünes Gewissen zu belasten.
Andreas guter Vorsatz
Andrea ist umweltbewusst. Als ihr alter Stromvertrag auslief, war klar: Es muss ein Öko-Tarif her. Sie verbrachte einige Stunden im Internet, verglich Angebote und entschied sich für einen Tarif, der mit "100% Ökostrom" warb. Was sie übersah: Der Tarif hatte eine lange Laufzeit und war deutlich teurer als andere Angebote. Sie dachte, sie tut etwas Gutes – und tappte in eine Kostenfalle.
Aber Öko-Tarife sind doch immer teurer, oder?
Nicht unbedingt! Es gibt viele Anbieter, die faire Preise für Ökostrom anbieten. Wichtig ist, nicht nur auf das "Öko"-Label zu schauen, sondern die Kilowattstundenpreise und Grundgebühren genau zu vergleichen. Oft verstecken sich hohe Kosten hinter dem grünen Anstrich.
Die böse Überraschung
Einige Monate später kam die erste Jahresabrechnung. Andrea traute ihren Augen nicht: Der Stromverbrauch war nicht gestiegen, aber die Kosten waren explodiert! Sie zahlte fast das Doppelte im Vergleich zum Vorjahr. Der vermeintlich günstige Öko-Tarif entpuppte sich als teure Mogelpackung. Besonders ärgerlich: Die lange Vertragslaufzeit, die sie an den teuren Tarif band.
Dein Fall ist anders gelagert?
Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.
Kann man aus so einem Vertrag überhaupt wieder raus?
Das ist schwierig, aber nicht unmöglich. Bei Preiserhöhungen haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Ansonsten bleibt nur, den Vertrag bis zum Ende der Laufzeit zu erfüllen oder zu versuchen, mit dem Anbieter eine einvernehmliche Lösung zu finden. Wichtig: Verträge mit langer Laufzeit genau prüfen!
Der Aha-Moment
Andrea recherchierte weiter und fand heraus, dass viele Öko-Tarife ihr Geld nicht in den Ausbau erneuerbarer Energien investieren, sondern lediglich Zertifikate kaufen. Das bedeutet: Der Strom kommt zwar aus "grünen" Quellen, aber es wird nicht aktiv in neue Anlagen investiert. Sie erkannte, dass sie nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Transparenz des Anbieters achten muss.
Wie finde ich einen wirklich guten Öko-Tarif?
Achten Sie auf Gütesiegel wie das "ok-power"-Label oder das "Grüner Strom"-Label. Diese Siegel garantieren, dass der Anbieter aktiv in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert. Vergleichen Sie die Preise und achten Sie auf kurze Vertragslaufzeiten, um flexibel zu bleiben.
Andreas Plan
Andrea beschloss, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Sie kündigte ihren Vertrag fristgerecht (zumindest für die Zukunft) und suchte nach einem neuen Anbieter mit transparenten Ökostrom-Kriterien und fairen Preisen. Sie nutzte Vergleichsportale und achtete auf die oben genannten Gütesiegel. Außerdem informierte sie sich über die Möglichkeit, ihren eigenen Strom zu erzeugen, zum Beispiel mit einem Balkonkraftwerk.
Unsicher bei der Umsetzung?
Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.
Öko und günstig geht!
Andreas Beispiel zeigt: Umweltbewusstsein und Sparen schließen sich nicht aus. Durch einen bewussten Tarifwechsel kann sie jährlich 200-400€ sparen und gleichzeitig einen echten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Achten Sie auf transparente Anbieter und kurze Vertragslaufzeiten!